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2007/2008

Jahresbilanz 2007/2008

Voll Begeisterung und vorbildlicher Einstellung gingen die beiden Mannschaften des ECF in die neue Saison. Pontebba ade – neue Trainingsstätte in der Eishalle Steindorf. Zentrale Lage, gute Verhältnisse, freundlicher Empfang. Einige Spieler verließen wieder den Verein, neue kamen dazu. Als neuer Goalie kam Fredl Olsacher, universal einsetzbar Jörg Kopeinig! Ein Trainingslager in Beroun (CSR) sollte uns den letzten Schliff verleihen. Bis auf eines wurden alle Vorbereitungsspiele gewonnen, zwar nicht berauschend, aber es schien zu „funktionieren“.
In den letzten Wochen vor Meisterschaftsbeginn stieß noch ein tschechischer Auswahlspieler, Daniel Vanek, versorgt mit den besten Referenzen,  zu uns. „Die beste Mannschaft, die der ECF je hatte“ geisterte durch den Raum.

Die ersten Meisterschaftsspiele in der Kärntner Liga holten uns brutal in die Realität zurück. Rasch war erkennbar, dass etwas auf der Mannschaft lastete. Das Bemühen war da, doch die geistige Symbiose und Körpersprache stimmten nicht. Wir hatten keine „Mannschaft“. Keine spielerische Disziplin, keine Umsetzung des Konzepts. Bemühen ja, aber kein Erfolg.

Das Heimspiel gg. den HC Köttern, der freiwillig absteigen wollte, ging 10 : 9 verloren, wobei der gegnerische tschechische Stürmer 7 Tore schoss. So dümpelte man am Tabellenende herum und fand keinen Weg aus der Krise. Die Saison war verkorkst, es spielt sich eben auch sehr viel im Kopf ab.

Zwei gewonnene Spiele gg. Köttern und Pubersdorf sorgten im Finale (nach sehr guter Leistung) für einen positiven und letztlich erfreulichen Abschluss der Saison und den Klassenerhalt.

Die 2. Mannschaft  eilte in der 2. Klasse West B hingegen von Sieg zu Sieg und wurde ohne Punkteverlust überlegen Meister. Hier wuchs eine neue Spielergeneration heran, die die Voraussetzungen für höhere Aufgaben in sich trug. Das Aufstiegsspiel gg. UHC Huben ging zwar verloren, doch dadurch wurde die ausgezeichnete Leistung der 2. Mannschaft keineswegs getrübt. Wir waren Meister!
Leider machte uns auch der Winter in vielfacher Hinsicht Schwierigkeiten. Eine Vielzahl von Meisterschaftsspielen konnte nicht in Radenthein ausgetragen werden - es war zu warm, das Eis hielt nicht. Man musste in Hallen ausweichen und hatte dadurch enorme Mehrkosten zu tragen. Die Zauberbude hatte frei. Finanziell war die Saison ein Desaster.

Die Vorbereitungen für eine Mehrzweckhalle mit Kunsteis in Radenthein liefen auf Hochtouren. Wir alle freuen uns bereits auf eine neue Spielstätte, die zu Beginn der neuen Saison fertig sein soll. Nur eine Kunsteisanlage wird den hochklassigen Eishockeysport in unserer Region weiter sichern. Wir werden die sportlichen Voraussetzungen dafür wieder schaffen.